Te:nor Magazin – Nachhaltigkeit
Ob in der Stadt oder auf langen Strecken: Wer elektrisch fährt, braucht zuverlässige und einfach zugängliche Lademöglichkeiten. Kommunen, Hersteller und Forscher setzen auf innovative Lösungen – von Ladelaternen und Ladebordsteinen über Batteriewechselstationen bis hin zu kabellosen, induktiven Systemen.
Saubere, sichere und nahezu unerschöpfliche Energie – Fusionskraft gilt als Hoffnungsträger für die Energieversorgung der Zukunft. Besonders weit fortgeschritten ist das Verfahren der Magnetfusion. Sibylle Günter, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), erklärt im Interview, wie Magnetfusion funktioniert, an welchem Punkt die Forschung steht und wann das erste Kraftwerk ans Netz gehen könnte.
Ob Hochhaus, Bürokomplex, Lagerhalle oder Parkhaus – im urbanen Raum prägen Betonfassaden das Bild. Diese Flächen könnte man nutzen, um Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Eine luftreinigende Textilfassade an der Volkshochschule in Köln zeigt: Die Idee ist alles andere als aus der Luft gegriffen.
Deutschland schaltet bei zu starkem Wind Windparks ab, weil für überschüssigen Strom die passenden Speicher fehlen. Doch bald könnten riesige Betonkugeln Strom im Meer speichern und das Netz entlasten – als Pumpspeicherkraftwerke am Meeresboden.
Begrünte Hausfassaden kühlen die Umgebung ab und schaffen neuen Lebensraum. Ein besonderes Beispiel: die Wilde Klimawand am Fraunhofer Campus in Stuttgart. Jonathan Müller von Helix Pflanzensysteme hat das Grün entworfen und realisiert.
Softroboter sind einer der Megatrends in der Robotik. Ob in der Pflege oder in der Forschung: Was heute größtenteils Prototyp ist, könnte bald schon zu unserem Alltag gehören.
Grüne Energie ist heutzutage ein Muss. Doch um von ihr auch nachts oder bei Windstille profitieren zu können, benötigen wir Speicher. Ein finnisches Startup setzt auf Sand und heizt damit bereits heute eine ganze Ortschaft. Die Technologie ließe sich auch auf Deutschland übertragen.
Lange Planungszeiträume, steigende Baukosten und Klimakrise – der Bausektor steht vor großen Herausforderungen. Serielles Bauen gilt als vielversprechende Lösung. Ein französisches Unternehmen zeigt: Bauzeiten und CO₂-Emissionen von Häusern können um mehr als die Hälfte sinken. Auch in Deutschland gewinnt diese nachhaltige Bauweise an Bedeutung.
Was wäre, wenn wir Mikroplastik schnell und einfach aus Flüssen und Meeren entfernen könnten? So, wie kleine Eisenspäne, die sich mit einem Magneten sammeln lassen … Fionn Ferreira hat eine magnetische Flüssigkeit entwickelt, mit der es funktionieren könnte. Fast 90 Prozent der Mikroplastikpartikel lassen sich so entfernen. Bis zum industriellen Einsatz seiner Idee hat der junge Ire aber noch einige Hindernisse zu nehmen.
Der Klimawandel schadet der Gesundheit – und das Gesundheitswesen trägt mit seinen Emissionen erheblich zum Klimawandel bei. Immer mehr Kliniken und Medizintechnikhersteller suchen daher nach nachhaltigen Lösungen: Die einen optimieren Behandlungen oder recyceln Narkosegase, andere entwickeln energiesparende Technik.
Die Entwicklung nachhaltiger Wohnviertel trägt dazu bei, lebenswerte und zukunftsfähige Städte zu gestalten. Te:nor stellt vier Beispiele aus verschiedenen Jahrzehnten vor, die zeigen, wie sich das Verständnis von Nachhaltigkeit im Laufe der Zeit verändert hat.
Beton ist unverzichtbar – und schlecht fürs Klima. Doch die Baubranche arbeitet an Lösungen: KI reduziert den Klinkeranteil im Zement und Recyclingbetriebe zeigen, wie Abbruchbeton CO2 dauerhaft binden kann.
Strom aus Solar- und Windanlagen gilt als Schlüssel für die Energiewende. Zusammen funktionieren sie sogar noch besser, da sie eine stabilere Stromversorgung ermöglichen. Ein Projekt im oberpfälzischen Deining zeigt die Vorteile.
Lastenräder erobern die Städte: In Köln zeigt das Unternehmen Lamica, wie nachhaltige Logistik auf der letzten Meile funktioniert und warum Cargobikes längst mehr sind als ein urbaner Trend.
Um den Klimawandel zu bremsen, arbeiten Forscher an Technologien, die CO₂ nicht nur vermeiden, sondern auch aktiv aus der Luft entfernen. Te:nor stellt fünf vielversprechende Projekte zur CO₂-Speicherung vor: von Mikroorganismen und Algenschleim über Bioplastik bis hin zu Batterien und Polymerstrukturen.