Te:nor Magazin – Unternehmen

Das britische Start-up Pulpatronics hat eine nachhaltigere Alternative zu RFID-Etiketten entwickelt. Im Interview erklärt Gründerin und CEO Chloe So, wie die neuen Etiketten funktionieren – und warum die herkömmlichen Modelle umweltschädlich sind.

In den Ozeanen der Welt schwimmen Unmengen an Plastik. Und jedes Jahr kommt mehr dazu. Es gibt aber auch immer mehr Start-ups, die etwas dagegen tun. Sie sammeln das Plastik aus dem Meer und machen daraus Nützliches: Kleidung, Verpackungen und sogar Möbel.

Auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm entsteht die erste Energieinsel Europas: Drei Windparks sollen grünen Strom grenzübergreifend an deutsche und dänische Haushalte verteilen. Doch ungeklärte Finanzierungs- und Haftungsfragen bremsen das Projekt aus. Können Energieinseln trotzdem den Weg für die europäische Energiewende ebnen?

Science-Fiction wird serienreif: Ein Start-up aus Österreich baut elektrisch betriebene Kurzstreckenflieger und möchte damit den Verkehr in Großstädten entlasten. Schon bald könnten die Flugtaxis den Himmel bevölkern.

Elektrofahrzeuge haben große Batterien. Parkt das Auto, bleiben sie ungenutzt – bis jetzt. Mit dem Konzept Vehicle-to-Grid (V2G) werden sie zu mobilen Energiespeichern, die dabei helfen, das Stromnetz stabil zu halten. Damit die nachhaltige Idee richtig in Fahrt kommen kann, müssen allerdings noch einige Hürden beseitigt werden.

Umweltbeobachtung mit Hilfe unbemannter Fluggeräte aus einer Höhe von 20 Kilometern ist weniger aufwendig als ein Satellitenstart, aber technisch noch lange kein leichtes Unterfangen. Private Unternehmen wie Sceye und Forschungseinrichtungen, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, arbeiten an Lösungen.

Der Verkehrssektor verfehlt alljährlich seine Klimaziele, die CO₂-Emissionen sinken kaum. Eine neue Entwicklung aus Italien könnte das ändern: Leise und energieeffiziente Züge sollen bestehende Schienen nutzen und die Verkehrswende unterstützen.

Im Strandurlaub will sie keiner, auf dem Teller künftig jeder? Die Alge gilt als neues Superfood. Zwei deutsche Unternehmen stellen aus den Meerespflanzen Fleisch- und Fischersatzprodukte her.

Microgreens sind junge Pflanzen, die wenige Tage nach dem Keimen geerntet werden. Silke Wehrle von Berlin Farms erklärt im Interview die Vorzüge der grünen Kraftpakete und das Prinzip Indoor-Vertical-Farming.

Nach dem Event ist vor der Müllentsorgung. Jedenfalls bisher. Ein Unternehmen aus Leipzig will das ändern: Trash Galore sammelt wiederverwendbare Materialien von Großveranstaltungen ein und gibt sie an gemeinnützige Einrichtungen weiter.

Es gibt ältere Brauereien und größere sowieso. In der traditionsreichen und konkurrenzintensiven Branche behauptet sich das kleine Familienunternehmen Glaabsbräu aus Hessen trotzdem. Inhaber Robert Glaab setzt auf regionale Verwurzelung und Bewährtes aus 280 Jahren Firmengeschichte.

Erst Hitze und Trockenheit, dann Starkregen und Hagel – die zunehmenden Wetterkapriolen haben auch Auswirkungen auf den Weinanbau. Das Weingut Wilhelmshof sieht sich mit einem klimafreundlichen Konzept gut gewappnet.

Der bei der Abwasseraufbereitung anfallende Klärschlamm ist nicht einfach nur Dreck, der weg kann. Er kann eine Energie- und Rohstoffquelle sein. Ein Berliner Start-up will nun die Schätze heben, die der Schlamm birgt.

Das irische Unternehmen Aeropods kauft ausgemusterte Flugzeuge und baut aus ihnen Büros, Bars, Fitnessräume und sogar Einfamilienhäuser. Im Interview erklärt Mitgründer Kevin Regan, warum seine Produkte eine gute Alternative zu klassischen Immobilien sind.

Seawarm, ein Spin-off der Universität Edinburgh, hat einen Wärmetauscher für eine Wärmepumpe entwickelt, die Energie aus Meeren, Flüssen und Seen auch für kleine Gebäude nutzbar macht. Erste Pilotprojekte zeigen positive Ergebnisse. Bereits Ende des Jahres will Seawarm die Technologie auf den Markt bringen.