Te:nor Magazin
Die Münchner Glasmalerei Gustav van Treeck, gegründet 1887, fertigt farbenprächtige Fenster und Mosaike und restauriert jahrhundertealte Werke. Die beiden Chefinnen behaupten sich mit kreativen Ideen in einer herausfordernden Branche.
Eine schwimmende Farm im Hafen von Rotterdam macht vor, wie sich eine Stadt künftig mit frischen Lebensmitteln versorgen könnte. So ist die Lebensmittelversorgung weniger abhängig von komplexen Lieferketten, sagen die Initiatoren. Und: leckerer.
Ein angenehmes Mikroklima ist eines der zentralen Ziele nachhaltiger Stadtentwicklung. Immer mehr kreative Ansätze helfen dabei, urbane Hitzeinseln zu verkleinern und die Luftverschmutzung zu reduzieren – und nutzen dabei Moos, Bambus oder gar Beton.
Abgase zu T-Shirts verarbeiten: Das ist die Idee des kalifornischen Start-ups Rubi Laboratories. Das Unternehmen wandelt Kohlenstoffdioxid in Zellulose um, um daraus Textilfasern zu gewinnen. Dabei helfen Enzyme – und KI.
Wie Wohnviertel effizient mit Energie versorgt werden können, zeigt das Beispiel des Wohnquartiers „Das neue Gartenfeld“ im Westen Berlins. Dort entstehen auf einer ehemaligen Industriebrache Tausende Wohnungen und Geschäftsräume. Das Besondere: Das gesamte Quartier soll durch die Abwärme aus einem nahegelegenen Rechenzentrum beheizt werden.
Induktive Höranlagen ermöglichen Menschen mit Hörhilfe eine barrierefreie Teilhabe. Beschallungsexperte Matthias Scheffe erklärt, wie die Technik funktioniert und wie sie für Inklusion sorgt.
Streit, Intrigen oder Kontaktabbruch – beim Übergang von einer Generation zur nächsten treten in Unternehmerfamilien oft unterschwellige Konflikte ans Licht. Dr. Rena Haftlmeier-Seiffert, Geschäftsführerin der EQUA-Stiftung, begleitet Unternehmerfamilien durch diese heikle Phase. Im Gespräch erklärt sie, wie Familien eingefahrene Muster erkennen und wieder zueinander finden.
Isis Riquelme zählt zu den wichtigsten Stimmen der chilenischen Klimabewegung. Mit 17 entwickelte sie das erste Umweltbildungsprogramm Lateinamerikas, drei Jahre später gründete sie ein Start-up, das KI mit lokalem Wissen verknüpft, um Städte und Gemeinden besser auf Extremwetter vorzubereiten. Ihr Ziel: soziale und ökologische Gerechtigkeit – und ein Bildungssystem, das die Krisen unserer Zeit ernst nimmt.
Die Prinzessin Therese von Bayern-Stiftung unterstützt Frauen in der Forschung
Früher wurden soziale Medien dafür gefeiert, die Demokratie zu stärken und authentische Kommunikation zwischen echten Menschen zu ermöglichen. Heute gelten sie als Fake-News-Schleudern und verantwortlich für die Spaltung der Gesellschaft und fragwürdige Schönheitsideale.
Julia Komp wusste schon früh, dass sie mit Geschmack Geschichten erzählen will. Mit viel Disziplin, Mut, Neugierde und Teamgeist hat sich die Kölner Sterneköchin einen Platz in der gehobenen Gastronomie erarbeitet. Dabei zeigt sie, dass Spitzenleistung nichts mit Geschlecht, wohl aber mit Haltung zu tun hat.
Naturschutz braucht mehr als Fachwissen: Die Frankfurt Spring School, die vom Frankfurt Conservation Center und weiteren Partnerorganisationen organisiert und durchgeführt wird, qualifiziert Nachwuchskräfte im Management internationaler Naturschutzprojekte. Zwei Alumni erklären, wie sie gelernt haben, Naturschutz erfolgreich zu managen.
Tiefsee, tote Wale und eine bedrohte Fjordwelt – was nach Thriller klingt, war für die deutsch-chilenische Meeresbiologin Vreni Häussermann lange Alltag. Mehr als zwei Jahrzehnte erforschte sie die patagonischen Fjorde und dokumentierte, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Unterwasserwelt verändern. Im Interview zum Weltfrauentag spricht sie über Widerstände in der Forschung – und darüber, wie wichtig es ist, auf die Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen.
Weltweit gründen Frauen so viele Unternehmen wie nie zuvor. Dennoch fließt kaum zusätzliches Kapital in diese Unternehmen. Obwohl seit Jahrzehnten über Gleichberechtigung gesprochen wird, hat sich wenig getan: Frauen erhalten nach wie vor nur einen Bruchteil der verfügbaren Investitionsmittel und sind in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert.
Natrium-basierte Akkus können dabei helfen, Speicherlösungen jenseits der Lithium-Ionen-Akkus zu etablieren – mit überraschenden Zutaten, zum Beispiel Lavendel.