Te:nor Magazin
Julia Komp wusste schon früh, dass sie mit Geschmack Geschichten erzählen will. Mit viel Disziplin, Mut, Neugierde und Teamgeist hat sich die Kölner Sterneköchin einen Platz in der gehobenen Gastronomie erarbeitet. Dabei zeigt sie, dass Spitzenleistung nichts mit Geschlecht, wohl aber mit Haltung zu tun hat.
Naturschutz braucht mehr als Fachwissen: Die Frankfurt Spring School, die vom Frankfurt Conservation Center und weiteren Partnerorganisationen organisiert und durchgeführt wird, qualifiziert Nachwuchskräfte im Management internationaler Naturschutzprojekte. Zwei Alumni erklären, wie sie gelernt haben, Naturschutz erfolgreich zu managen.
Tiefsee, tote Wale und eine bedrohte Fjordwelt – was nach Thriller klingt, war für die deutsch-chilenische Meeresbiologin Vreni Häussermann lange Alltag. Mehr als zwei Jahrzehnte erforschte sie die patagonischen Fjorde und dokumentierte, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Unterwasserwelt verändern. Im Interview zum Weltfrauentag spricht sie über Widerstände in der Forschung – und darüber, wie wichtig es ist, auf die Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen.
Weltweit gründen Frauen so viele Unternehmen wie nie zuvor. Dennoch fließt kaum zusätzliches Kapital in diese Unternehmen. Obwohl seit Jahrzehnten über Gleichberechtigung gesprochen wird, hat sich wenig getan: Frauen erhalten nach wie vor nur einen Bruchteil der verfügbaren Investitionsmittel und sind in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert.
Natrium-basierte Akkus können dabei helfen, Speicherlösungen jenseits der Lithium-Ionen-Akkus zu etablieren – mit überraschenden Zutaten, zum Beispiel Lavendel.
IT und Finanzen – Lisa Osada kennt gleich zwei Männerdomänen aus dem Effeff. Im Te:nor-Interview erzählt die Gründerin des Blogs Aktiengram.de, warum es wichtig ist, solche Themen in unseren Alltag zu lassen und warum Frauen auch ruhig einmal mehr riskieren sollten.
Seit drei Jahren kümmert sich Försterin Nathalie Kolb im Süden Bayerns um den Erhalt der Natur. In Zeiten des Klimawandels gestaltet sie die Zukunft des Waldes mit. Dabei muss sie sich nicht nur mit Hirschen, Wildschweinen und Borkenkäfern herumschlagen, sondern auch mit Männern.
Ob in der Stadt oder auf langen Strecken: Wer elektrisch fährt, braucht zuverlässige und einfach zugängliche Lademöglichkeiten. Kommunen, Hersteller und Forscher setzen auf innovative Lösungen – von Ladelaternen und Ladebordsteinen über Batteriewechselstationen bis hin zu kabellosen, induktiven Systemen.
Mobilität und Energieerzeugung intelligent miteinander verknüpfen – das ist das Ziel von Sun-Ways. Mit seiner patentierten Technologie setzt das Schweizer Start-up auf Solarkraftwerke zwischen Bahnschienen.
Weltweit sind Millionen Menschen auf Trinkwasser aus Entsalzungsanlagen angewiesen. Doch Meerwasser zu entsalzen, ist energieintensiv und kann Ökosystemen schaden. Ein Start-up aus Kanada hat eine Lösung gefunden, die ohne fossile Brennstoffe auskommt – und nutzt dafür das Meer selbst.
Saubere, sichere und nahezu unerschöpfliche Energie – Fusionskraft gilt als Hoffnungsträger für die Energieversorgung der Zukunft. Besonders weit fortgeschritten ist das Verfahren der Magnetfusion. Sibylle Günter, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), erklärt im Interview, wie Magnetfusion funktioniert, an welchem Punkt die Forschung steht und wann das erste Kraftwerk ans Netz gehen könnte.
Ob Hochhaus, Bürokomplex, Lagerhalle oder Parkhaus – im urbanen Raum prägen Betonfassaden das Bild. Diese Flächen könnte man nutzen, um Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Eine luftreinigende Textilfassade an der Volkshochschule in Köln zeigt: Die Idee ist alles andere als aus der Luft gegriffen.
Deutschland schaltet bei zu starkem Wind Windparks ab, weil für überschüssigen Strom die passenden Speicher fehlen. Doch bald könnten riesige Betonkugeln Strom im Meer speichern und das Netz entlasten – als Pumpspeicherkraftwerke am Meeresboden.
Wohnungen brauchen Möbel – und Möbel brauchen Material, sei es Holz oder Kunststoff. Das dänische Unternehmen Mater hat ein Material entwickelt, das ohne neu gewonnene Rohstoffe auskommt. Stattdessen setzt es auf Produktionsabfälle aus Holz und Kaffee.
Begrünte Hausfassaden kühlen die Umgebung ab und schaffen neuen Lebensraum. Ein besonderes Beispiel: die Wilde Klimawand am Fraunhofer Campus in Stuttgart. Jonathan Müller von Helix Pflanzensysteme hat das Grün entworfen und realisiert.