Te:nor Magazin
Ob in der Stadt oder auf langen Strecken: Wer elektrisch fährt, braucht zuverlässige und einfach zugängliche Lademöglichkeiten. Kommunen, Hersteller und Forscher setzen auf innovative Lösungen – von Ladelaternen und Ladebordsteinen über Batteriewechselstationen bis hin zu kabellosen, induktiven Systemen.
Mobilität und Energieerzeugung intelligent miteinander verknüpfen – das ist das Ziel von Sun-Ways. Mit seiner patentierten Technologie setzt das Schweizer Start-up auf Solarkraftwerke zwischen Bahnschienen.
Weltweit sind Millionen Menschen auf Trinkwasser aus Entsalzungsanlagen angewiesen. Doch Meerwasser zu entsalzen, ist energieintensiv und kann Ökosystemen schaden. Ein Start-up aus Kanada hat eine Lösung gefunden, die ohne fossile Brennstoffe auskommt – und nutzt dafür das Meer selbst.
Saubere, sichere und nahezu unerschöpfliche Energie – Fusionskraft gilt als Hoffnungsträger für die Energieversorgung der Zukunft. Besonders weit fortgeschritten ist das Verfahren der Magnetfusion. Sibylle Günter, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), erklärt im Interview, wie Magnetfusion funktioniert, an welchem Punkt die Forschung steht und wann das erste Kraftwerk ans Netz gehen könnte.
Ob Hochhaus, Bürokomplex, Lagerhalle oder Parkhaus – im urbanen Raum prägen Betonfassaden das Bild. Diese Flächen könnte man nutzen, um Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Eine luftreinigende Textilfassade an der Volkshochschule in Köln zeigt: Die Idee ist alles andere als aus der Luft gegriffen.
Deutschland schaltet bei zu starkem Wind Windparks ab, weil für überschüssigen Strom die passenden Speicher fehlen. Doch bald könnten riesige Betonkugeln Strom im Meer speichern und das Netz entlasten – als Pumpspeicherkraftwerke am Meeresboden.
Wohnungen brauchen Möbel – und Möbel brauchen Material, sei es Holz oder Kunststoff. Das dänische Unternehmen Mater hat ein Material entwickelt, das ohne neu gewonnene Rohstoffe auskommt. Stattdessen setzt es auf Produktionsabfälle aus Holz und Kaffee.
Begrünte Hausfassaden kühlen die Umgebung ab und schaffen neuen Lebensraum. Ein besonderes Beispiel: die Wilde Klimawand am Fraunhofer Campus in Stuttgart. Jonathan Müller von Helix Pflanzensysteme hat das Grün entworfen und realisiert.
Softroboter sind einer der Megatrends in der Robotik. Ob in der Pflege oder in der Forschung: Was heute größtenteils Prototyp ist, könnte bald schon zu unserem Alltag gehören.
Elektroautos brauchen Batterien, Batterien brauchen Rohstoffe. Doch Europa verfügt nur begrenzt über eigene Ressourcen. Das junge Aachener Unternehmen Cylib will Lithium, Graphit, Nickel, Kobalt und Mangan möglichst effizient und umweltfreundlich aus Altbatterien und Produktionsabfällen zurückgewinnen.
Dass die Übergabe eines Familienunternehmens mehr ist als ein einfacher Personalwechsel, musste auch Johannes Metzger erleben. In der Te:nor-Serie Unternehmensnachfolge erzählt der CEO der Spedition Metzger, wie er nach Jahren außerhalb des Betriebs die Nachfolge antrat – und welche Rollen Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit für die Zukunft spielen.
Grüne Energie ist heutzutage ein Muss. Doch um von ihr auch nachts oder bei Windstille profitieren zu können, benötigen wir Speicher. Ein finnisches Startup setzt auf Sand und heizt damit bereits heute eine ganze Ortschaft. Die Technologie ließe sich auch auf Deutschland übertragen.
In den Niederlanden zeigt ein ungewöhnliches Pflegeheim, wie Menschen mit Demenz ein nahezu normales Leben führen können. Auch in Deutschland stößt das Konzept auf Interesse.
Lange Planungszeiträume, steigende Baukosten und Klimakrise – der Bausektor steht vor großen Herausforderungen. Serielles Bauen gilt als vielversprechende Lösung. Ein französisches Unternehmen zeigt: Bauzeiten und CO₂-Emissionen von Häusern können um mehr als die Hälfte sinken. Auch in Deutschland gewinnt diese nachhaltige Bauweise an Bedeutung.
Was wäre, wenn wir Mikroplastik schnell und einfach aus Flüssen und Meeren entfernen könnten? So, wie kleine Eisenspäne, die sich mit einem Magneten sammeln lassen … Fionn Ferreira hat eine magnetische Flüssigkeit entwickelt, mit der es funktionieren könnte. Fast 90 Prozent der Mikroplastikpartikel lassen sich so entfernen. Bis zum industriellen Einsatz seiner Idee hat der junge Ire aber noch einige Hindernisse zu nehmen.